Gemeindebote 2/2026

Dienstabende im Januar und Februar

Bei den Dienstabenden im Winter steht wie in jedem Jahr die theoretische Ausbildung im Vordergrund. In den Unterrichten sprachen wir über die verschiedenen Einsatzstichworte, die auf dem Melder oder in der Alarm-App stehen, wenn wir zu einem Einsatz gerufen werden, sowie über das Verhalten im Brandfall mit E-Autos, die auf unseren Straßen ja immer häufiger werden. Zudem wiederholten wir die wichtigsten Feuerwehr-Knoten und beschäftigten uns mit dem Inhalt des Erste-Hilfe-Rucksacks und dessen Einsatzmöglichkeiten.

Weitere Ausbildungen

Vom 23.-25. Januar 2026 nahmen Matthias Bartels und Michael Meiritz an einem Kettensägen-Lehrgang teil, um im Einsatzfall die Kettensäge bedienen zu dürfen.

Anfang Februar fand für die Atemschützer die jährliche Überprüfung in der Atemschutz-Übungsstrecke in Rendsburg statt, an der Jonas Hoppenstedt, Hauke Lüthje, André Süphke und Robert Werner teilnahmen.

Die Kameraden bekommen die fahrbare Trage des Rettungswagens erklärt.

Am 28. Februar fand dann noch unsere jährliche Ausbildung in Erster Hilfe durch das Rote Kreuz statt, an der 12 Kameraden* und ein Kamerad der Jugendwehr teilnahmen. 

Nach einer Theorie-Einheit mit anschließendem Frühstück wurde praktisch geübt. Zunächst erhielten wir eine kurze Auffrischung zum Bedienen der fahrbaren Trage des Rettungswagens.

Dann galt es eine verletzte Person hinter dem Steuer des Transporters mittels des Spineboards (des Tragebretts für rückenschonendes Tragen) aus dem Fahrzeug zu retten. Zunächst musste die verletzte Person auf das Spineboard gelegt und auf diesem fixiert werden.

Florian wird auf dem Spineboard aus dem Transporter gerettet.

In den beengten Verhältnissen eines Transporters eine knifflige
und je nach Lage auch kräftezehrende Aufgabe, da das Brett mit dem Patienten darauf waagerecht gehalten werden muss, bis der Patient darauf gesichert ist. Erst dann darf der Patient aus dem Fahrzeug gehoben und fortgetragen werden.

Als nächster Programmpunkt stand das Erkennen und erste Behandeln verschiedener Symptome auf dem Programm. In kleinen Gruppen stellten wir den anderen Kameraden verschiedene Situationen wie Überhitzung, Stromunfall, Asthmaanfall, Herzinfarkt, Schlaganfall und Epilepsieanfall vor. Die Kameraden mussten die jeweilige Situation erkennen und die richtigen Behandlungsmaßnahmen benennen.

Eric übt an der Übungspuppe die Herzdruckmassage,
Hauke übernimmt die Atemspende.

Des Weiteren übten wir Wiederbelebungsmaßnahmen mittels Herzdruckmassage, Beatmen und das Bedienen des AED-Gerätes, was ein fester Bestandteil der Ausbildung ist.

Für den Abschluss nach dem Mittagesen hatte sich unser Ausbilder dieses Mal etwas Besonderes einfallen lassen. Drei Kameraden des Roten Kreuzes betätigten sich als Laiendarsteller und stellten auf dem Sportplatz verletze Personen in verschiedenen Situationen dar. Die Feuerwehrkameraden mussten sich in kleinen Gruppen mit der Situation vertraut machen und sich um die Verletzten kümmern und diese versorgen.

Wir bedanken uns bei den Kameraden des DRK Kiel und sind schon gespannt, welche Aufgaben sich unser Ausbilder im nächsten Jahr für uns einfallen lässt.

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir eine sonnig-warme Frühlingszeit und freuen uns darauf, Sie bei unseren kommenden Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Ihre & Eure Freiwillige Feuerwehr Kleinflintbek

Monika Kramer
Schriftwartin

* Mit verallgemeinernden „männlichen Begriffen“ (generisches Maskulinum) sind immer alle Personen gemeint.