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Einsätze

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Einsatzablauf

Alarmierung

Ein Einsatz wird in der Regel durch die Meldung eines Bürgers unter der Rufnummer 112 ausgelöst. Der Disponent der zuständigen Rettungsleitstelle nimmt die Meldung auf und stellt folgende Fragen:

  • Wer ruft an?
  • Was ist passiert?
  • Wo ist es passiert?
  • Wie viele Verletzte gibt es?

Danach entscheidet er mit Hilfe des Leitstellenrechners, welche Einsatzkräfte alarmiert werden. Die meisten der aktiven FeuerwehrkameradInnen tragen einen Funkmeldeempfänger bei sich und erhalten darüber die Alarmierung.

Fahrt zum Einsatzort

Im Feuerwehrgerätehaus angekommen, ziehen die KameradInnen ihre Einsatzkleidung an und steigen in die Einsatzfahrzeuge ein.vDie Einsatzfahrzeuge rücken zum Einsatzort aus, den die Leitstelle der Freiwilligen Feuerwehr mitgeteilt hat. Ein vollbesetztes Löschgruppenfahrzeug wird von 9 KameradInnen (Gruppe) besetzt. Die Gruppe ist die taktische Grundeinheit bei der Feuerwehr und besteht auf Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Schlauchtrupp und Wassertrupp.

Die Einsatzfahrzeuge, meistens LKW, sind mit Blaulicht und Sondersignal (Martinshorn) ausgestattet und können so lautstark auf sich aufmerksam machen, falls es erforderlich ist.

Fahrt zum Feuerwehrhaus

Die KameradInnen einer Freiwilligen Feuerwehr sind – anders als bei der Berufsfeuerwehr – nicht im Feuerwehrgerätehaus, sondern am Arbeitsplatz oder an anderen beliebigen Orten. Sie wissen durch die Alarmierung, dass sie schnellstmöglich zum Feuerwehrgerätehaus gelangen sollen, um einen Einsatz wahrzunehmen.

Einsatzende

Sobald die KameradInnen der Freiwilligen Feuerwehr am Einsatzort nicht mehr benötigt werden, rücken sie wieder ab. Hierzu werden die Feuerwehrfahrzeuge wieder mit den entnommenen Materialien beladen und zurück zum Feuerwehrgerätehaus gefahren – diesmal ohne Blaulicht oder Martinshorn.

Im Gerätehaus wird verbrauchtes Material nachgefüllt, defekte oder verschlissene Gerätschaften werden repariert oder ausgetauscht. Wenn das Fahrzeug wieder einsatzbereit ist, gilt der Einsatz für die KameradInnen als beendet.

Aufgaben am Einsatzort

GRUPPENFÜHRER

eine Aufgabe ist es die Aufgaben innerhalb der Gruppe zu verteilen. Um die Funktion des Gruppenführers bei einem Einsatz ausüben zu können, ist die Ausbildung zum Gruppenführer Voraussetzung. Er hält auch den Kontakt zur Einsatzleitung.

MASCHINIST

Er fährt das Fahrzeug, bedient die Pumpen (die bei dieser Trockenübung nicht zum Einsatz kamen), ist aber auch für das Sichern der Einsatzstelle mit Warnblinkanlage und Blaulicht verantwortlich und hilft beim Aufbau der Wasserversorgung.

MELDER

Er übermittelt Nachrichten und übernimmt auf Anordnung des Gruppenführers besondere Aufgaben. Ein Trupp besteht jeweils aus 2 Feuerwehrleuten, dem Truppmann und dem Truppführer.

ANGRIFFSTRUPP

Dieser ist im Allgemeinen derjenige, der mit dem Strahlrohr in der Hand das Feuer „angreift“ und unter Atemschutz dicht an das Feuer heran oder in die Brennenden Gebäude geht.

WASSERTRUPP

Er stellt die Wasserversorgung von der Wasserquelle) bis zum Verteiler her. Ist der Wassertrupp mit seiner Arbeit fertig, kann er als zweiter Angriffstrupp eingesetzt werden.

SCHLAUCHTRUPP

Er stellt die Wasserversorgung vom Verteiler bis zum Angriffstrupp (also bis zum Strahlrohr) her und kann bei Bedarf als dritter Angriffstrupp eingesetzt werden. Dabei arbeiten Wassertrupp und Schlauchtrupp gleichzeitig – sodass die Leitungen zum und vom Verteiler auch gleichzeitig fertig sind.